Neulich hat sich mein Bruder mit seinen ersten Blue-rays eingedeckt – denn eine Playstation 3 ohne Blue-rays? Das geht gar nicht, in den Augen meines Bruders. Er hat sich Cloverfield, Final Destination 4 in 3D und Gamer gekauft. Er hatte ein wenig von Gamer erzählt und somit mein Interesse geweckt, weswegen wir ihn zusammen mit meinem Freund geschaut haben.
Es geht um den zum Tode verurteilten Kable, der sich quasi verkauft hat, um dem Todesurteil zu entgehen. Denn die Gesellschaft wird von einem neuen Spielesystem beherrscht, in dem Freiwillige eine Art Chip in den Kopf implantiert bekommen. Dieser Chip verwandelt die Gehirnzellen in solche, die sich quasi fernsteuern lassen, sodass man die Person selbst kontrollieren kann, sobald sie ein bestimmtes Areal betritt. Die betreffende Person hat dann keinerlei Kontrolle mehr über den eigenen Körper, ist geistig aber noch anwesend. Selbst das, was gesprochen wird, gibt der Spieler vor. Einmal gibt es eine Art SIMS des realen Lebens, doch viel mehr Aufmerksamkeit erregt das neue Spiel “Slayers”. Dort finden regelmäßig Battles statt und der Deal mit der amerikanischen Regierung ist, dass die Insassen, wenn sie denn dort teilnehmen, nach 30 Battles frei kommen. Wenn sie denn überleben, denn gekämpft wird mit richtigen Waffen. Kable steht nun in seinem 27. Kampf und wir von einem 17-jährigen Teenager gesteuert. Doch Kable weiß etwas über die Pläne des Erfinders des Spiels und soll daher ausgeschaltet werden. Aber Kable will seine Familie nicht aufgeben und flieht aus dem Spiel…
Die Idee an sich ist ziemlich irre, was aber nicht überrascht, wenn man weiß, dass der Film von den Machern von Crank stammt. Das wahrlich Kranke ist aber, dass solch ein Spiel auch bei uns in der “wirklichen Gesellschaft” wahren Andrang finden würde. Denn man muss sich nur Big Brother ansehen. In gewisser Weise hat man auch Kontrolle über die Teilnehmer, wenn man für oder gegen sie stimmt, nur dass man nicht alleine über sie bestimmen kann.
Der Film ist ziemlich gut gemacht, auch wenn die schnellen Bilder und Schnitte teilweise etwas anstrengend waren. Das unterstreicht aber nur noch mal die Thematik des Films.
Alles in allem, kann ich Gamer nur empfehlen! :)