Nachdem ich endlich, endlich mit dem 5. Band der Clan-der-Otori-Reihe fertig war, habe ich mich auch gleich auf das nächste Buch gestürzt: Walter Moers “Wilde Reise durch die Nacht”. Ich bin auch innerhalb weniger Tage mit dem Buch durch gewesen, was bei 215 Seiten auch nicht allzu schwer war. Mir war weder der Titel noch der Autor zuvor ein Begriff, doch ich muss sagen, dass unser DS-Lehrer eine gute Wahl getroffen hat, als er es unserem Kurs zur Verabschiedung schenkte

Walter Moers erzählt eine fiktive Geschichte über den real existierenden Maler und Illustrator Gustave Doré, der seine größten Erfolge Mitte des 19. Jahrhunderts aufzuweisen hatte.
(Vorsicht, Spoiler!)
weiter lesen “Wilde Reise durch die Nacht”

Nachdem ich vor einer Weile schon vom 4. Band der Clan-der-Otori-Reihe berichtete, habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, auch noch den letzten Teil der Reihe zu lesen, der gleichermaßen als Band 5 und Band 0 angesehen werden kann, da er die Geschichte und das Leben des Otori Shigeru beschreibt. Leider hatte ich lange Zeit nur sehr wenig Lust und Zeit zu lesen (da ging selbst mir mal die Schule, also mein Abitur, vor xD), doch nachdem ich auf der Rückfahrt von Österreich über 200 Seiten lesen konnte, ging es jetzt doch ziemlich schnell

Für alle, die diesen Band selbst noch lesen möchten, gebe ich nun eine Warnung heraus, dass ich im Folgenden den Inhalt des Buches darlegen werde; Achtung, Spoiler, also!
weiter lesen “Der Clan der Otori Band 0″
Mit Schrecken habe ich festgestellt, wie viele Bücher noch ungelesen (!) in meinem Regal vergammeln….Mein Problem ist nämlich, dass ich ständig neue Bücher kaufe und bekomme, ohne dass ich auch nur im geringsten mit dem Aktuellen vorwärts komme. Gut, meine momentane Ausrede ist ja tatsächlich mein Abitur und ich bin wirklich froh, wenn ich mal ohne schlechtes Gewissen ein Buch zur Hand nehmen kann – also, ein richtiges, mit festem Einband und mehr als 100 Seiten.
Momentan lese ich ja noch immer “Der Clan der Otori” Band 5/0 von Lian Hearn. Bin auch vielleicht mit einem Viertel des Buchs durch und bisher wurde nur über Shigerus Kindheit und seine Erziehung im Tempel mit dem Training bei Matsuda berichtet. Interessant, aber nicht unbedingt überraschend, ist, dass Shigeru bereits in seinen jungen Jahren an der Loyalität und den Absichten seiner Onkel zweifelt. Bis er volljährig ist, wird er von seinem Vater zwar angehört, aber nicht ernst genommen, da auch Shigerus Onkel ihn immer wieder für ihre Zwecke beeinflussen. Soweit so gut, Shigeru ist aus dem Tempel zurück gekehrt und die Zeremonie zur Ehrung seiner Volljährigkeit steht bevor.
Wenn ich mit diesem Buch endlich durch bin, kann ich mich dann den anderen in meinem Regal widmen. Denn die Liste ist wirklich lang:
weiter lesen “Ohje, ohje…”
Durch meine Vorbereitungen für meine Deutsch-Prüfung am Mittwoch, habe ich mich natürlich auch wieder mit “Der Sandmann” von E.T.A. Hoffmann beschäftigt. Als ich dann die Wahnsinnsschübe Nathanaels durchgearbeitet habe, in denen er “Holzpüppchen, dreh dich!”-schreiend durch die Luft springt und Clara umbringen will, habe ich mich an eines meiner eigenen Werke erinnert, dass auch an den Sandmann angelehnt ist. Hier also mein Werk, das ich vor Ewigkeiten schon einmal gepostet hatte:
Der Sandmann
Leise tropft der Regen von den Bäumen, dämpft die flüsternden Stimmen.
Sie stehen gedrängt, sind misstrauisch.
Wollen sie sich trösten, Halt geben?
Denken sie wirklich, dass ihre Heuchelei unentdeckt geblieben ist?
Denken sie noch immer, dass ich sie brauche?
Ich spüre ihre Naivität, ihre Ignoranz, ihren Hass.
Meinen Zorn.
Mein Körper bebt, die Fäuste sind geballt.
Die Tränen auf meinem Gesicht vermischen sich mit dem fallendem Regen.
weiter lesen “Der Sandmann”
Yeah, am Dienstag sind dann auch schon meine neuen Bücher angekommen, allerdings war keiner zu Hause, weswegen ich sie erst am Mittwoch abholen konnte.
Ich habe auch direkt ein wenig im Wörterbuch des Teufels von Ambrose Bierce geblättert und direkt was gefunden, was mich sehr angesprochen hat:
Brain: An apparatus with which we think that we think.
Circus: A place where horses, ponies and elephants are permitted to see men, women and children acting the fool.
Reality: The dream of a mad philosopher.
Auch sehr lustig finde ich folgende Definitionen:
Cannibal: A gastronome of the old school who preserves the simple tastes and adhers to the natural diet of the pre-pork period.
Cat: A soft, indestructable automaton provided by nature to be kicked when things go wrong in the domestic circle.
Twice: Once too often.
Year: A period of three hundred and sixty-five disappointments.
Ich glaube, dass das eine spannende Lektüre und Stoff für gute Diskussionen sein wird.
Heute hat es mich wieder in den Fingern gejuckt und ich konnte nicht widerstehen, mal wieder neue Bücher zu kaufen…
Meinen letzten Kaufrausch hatte ich, als ich Mitarbeiterrabatt auf die Bücher bekam – diese Chance konnte ich doch nicht einfach so verstreichen lassen!
Heute habe ich mich aber über Alice im Wunderland informiert und bin erst ein mal darauf gestoßen, dass der Originaltitel gar nicht Alice in Wonderland sonder Alice’s Adventures in Wonderland lautet und dass oft keine Trennung zum “zweiten” Teil gezogen wird: Through the Looking-Glass and What Alice Found There.
Im Zuge dieser Informationen, sprangen meine Gedanken zu dem Film Sleepy Hollow. Ich wollte seit Ewigkeiten schon mal die Grundlage für den Film nachschauen und stieß auf The Legend of Sleepy Hollow von Washington Irving.
Schließlich stöberte ich dann ein wenig im Internet und es dauerte nicht lang, bis sich zu The Legend of Sleepy Hollow und Alice’s Adventures in Wonderland and Through the Looking Glass auch noch The Importance of Being Earnest, von dem meine Freundin schon geschwärmt hat, und The Devil’s Dictionary hinzu gesellten…aber ich blieb noch gekonnt unter 10€ *gg*
Ich freu mich schon auf die Bücher!
Nachdem ich meine Abitur-Prüfungen hoffentlich alle gute überstanden und somit den Kopf mal wieder frei habe, ist es mir endlich gelungen, das Buch von Lian Hearn fertig zu lesen – und bin doch stark von Kaede enttäuscht…
Vor einiger Zeit berichtete ich schon über die bisherigen Ereignisse um Takeo und seine Familie und hoffte zu dem Zeitpunkt noch, dass es zu einem (vielleicht sogar typischen) Happy End kommen würde. Doch wie ihr es meiner Wortwahl bestimmt schon entnehmen könnt, kam es leider zu keinem guten Ende in dem Sinne – und auch hier wieder: Vorsicht, Spoiler!
weiter lesen “Der Clan der Otori – Der Ruf des Reihers II”