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Luisa goes Weblog

Ob dies ein gelungenes Projekt wird oder nicht, wird sich wohl in den nächsten Monaten und Jahren zeigen, doch kann auch ich der Versuchung mittlerweile nicht mehr widerstehen ;-)

Für mich ist es interessant zu sehen, was man alles über einen Weblog erreichen kann und vielleicht bekomme ich hier auch eine kleine Aufmerksamkeit meiner Texte und Gedichte, die sonst fast vollständig unter Verschluss bleiben würden. Wie man sieht, stehe ich noch komplett am Anfang eines neuen Zeitvertreibs und bin sehr gespannt, wie sich mein Weblog noch entwickeln wird – vor allem unter dem Einfluss meines Freundes, der schon seit Jahren in ‘dieser Welt’ unterwegs ist =) Daher wird es wohl auch nicht allzu verwunderlich sein, dass sich das Design dieses Blogs noch um das eine oder andere Mal ändert, genauso wie einige andere Details auf den zumeist noch unbeschriebenen virtuellen Seiten! :-)

Immer der Sonne entgegen

Der Weg scheint lang und ermüdend und dennoch hältst du durch. Gehst diesen Weg, Schritt für Schritt, langsam und beständig. Lässt alles hinter dir, die Depression, die Dunkelheit, Hass, Wut und Trauer.
Deine Zukunft liegt vor dir, das weißt du nun, doch dir fällt es immer noch schwer, sie zu erkennen. Manchmal stolperst du und deine Vergangenheit droht dich einzuholen, wenn du nicht schnell genug aufstehst, um deinen Weg weiter zu gehen. Du musst dich beeilen, sonst steht sie drohend hinter dir und überholt dich, umfängt dich mit ihren schwarzen Schwingen und hält dich fest – dieses mal für immer. Ein Entkommen gibt es nicht, du bist unweigerlich verloren und erneut scheint nur der Tod als Ausweg zu dienen.

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Schicksal?

Dem Schicksal ausgeliefert werden – meine einzige Hoffnung auf Erlösung.
Meinem Schicksal, das mich bisher hasste.
Ich hoffe, jetzt hasst es mich auch.
Ich hoffe, dieses Mal ist die Kugel in der Kammer, während sie sich im Nebenzimmer wieder streiten.
Laute Stimmen, böse Worte die nicht so schnell vergessen werden würden, selbst wenn sie nur unbeabsichtigt ausgesprochen wurden.
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Farewell

‘Tick Tock Time’s up now’,
she mumbles, listening to the soft voices of the night while standing at the top of that roof.
She bends and takes the girl to her feet, lifts her up.
‘Don’t cry, my Dear, everything is fine, believe me’, she smiles and kisses her tenderly.
She grabs the girl’s hips and puts her to the banisters.
‘Farewell, my love’, she whispers watching the screaming girl fall.
‘I love you, my daughter.’

Das Porträt der Ruhe

Es ist ruhig und friedlich.
Sanft weht der Wind, huscht durch das weiche Gras, zupft an meiner Kleidung, spielt mit meinem Haar.
Der Blick in die Ferne.
Täler und Berge in perfektem Einklang fangen weiße Wolken ein.
Sie ballen sich, türmen sich auf, zeichnen ein Porträt der unschuldigen Gewalt.
Endlose Weiten liegen vor ihnen, eine endlose Reise hinter ihnen.
Das Ziel stets zum Greifen nahe und doch unerreichbar fern, das Abbild aller stummen Sehnsüchte.
Lächelnd schließe ich die Augen, atme tief ein und genieße diese besondere Ruhe.
An diesem Ort werde ich begraben sein.

Der Sandmann

Leise tropft der Regen von den Bäumen, dämpft die flüsternden Stimmen.
Sie stehen gedrängt, sind misstrauisch.
Wollen sie sich trösten, Halt geben?
Denken sie wirklich, dass ihre Heuchelei unentdeckt geblieben ist?
Denken sie noch immer, dass ich sie brauche?
Ich spüre ihre Naivität, ihre Ignoranz, ihren Hass.
Meinen Zorn.
Mein Körper bebt, die Fäuste sind geballt.
Die Tränen auf meinem Gesicht vermischen sich mit dem fallendem Regen.

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